Songs der Woche #1

Ahoimag präsentiert euch ab jetzt jede Woche zehn aktuelle Song-Highlights!

Song 1: Enno Bunger – Konfetti

Seit über zehn Jahren fasziniert Enno Bunger mit seinen berührenden Texten seine Fans. Er hat ein gutes Gespür dafür melancholische Songs zu schreiben. Durch seine Musikkarriere zieht sich das Verarbeiten von schweren autobiografischen Ereignissen. So geschehen auch beim Schreibprozess seines fünften Studioalbums “Was berührt, das bleibt”. Auf dem Ende Juli erscheinenden Album thematisiert Enno die Krebserkankung einer guten Freundin. So zum Beispiel in der Vorab-Single “Konfetti”: “Ihr dürft lachen, Ihr dürft weinen, aber jammern dürft Ihr nicht.” Zusammen mit dem Song veröffentlichte der in Ostfriesland geborene Singer-Songwriter noch einen Spendenaufruf für den Förderverein für Knochenmarktransplantation in Hamburg.

Song 2: Die Höchste Eisenbahn – Aufregend und neu

Ebenfalls einen Vorgeschmack auf ihr kommendes Album liefert uns die Singer-Songwriter-Supergroup Die Höchste Eisenbahn. Die Truppe um Moritz Krämer und Francesco Wilking nimmt uns mit in eine verspielte Klangwelt voller Kinderinstrumente. Damit wirkt der Song wie schon sein Titel besagt “Aufregend und Neu”. Quasi der perfekte Indie-Hit für den Sommer! Im Musikvideo geben sich die vier Bandmitglieder dementsprechend ähnlich verspielt, wie beim Einspielen des neuen Songs.

Song 3: Hand Habits – Placeholder

Wohl jetzt schon einer der besten Newcomerinnen 2019 dürfte Hand Habits alias Meg Duffy sein. Mit ihrem genialen Gitarrenspiel hat sie unter anderem The War on Drugs und Kevin Morby überzeugt und sich in der Szene einen Namen gemacht. Auf ihrem ersten Studioalbum “Placeholder” liefert die US-Amerikanerin verträumten Folkrock. Bestes Beispiel dafür ist der Titeltrack des Albums.

Song 4: Metronomy – Lately

Wer zum ersten Mal die neue Single der Briten hört, fühlt sich in die 2000er Indie-Rock-Zeiten zurückversetzt. Metronomy inszenieren sich als Rockgruppe, der Synthiesound zur engelsgleichen Stimme von Joseph Mount darf aber nicht fehlen. Im Herbst veröffentlicht die Band ihr sechstes noch unbenanntes Studioalbum. “Lately” liefert einen ersten Vorgriff auf den heiß erwarteten Longplayer. Für das Musikvideo übernahm Sänger Mount sogar Regie und lässt darin alle Bandmitglieder auf kleine Figuren schrumpfen.

Song 5: Moglii & Novaa – Lone Wolf

Aus Moglii und Novaa hat sich in den vergangenen beiden Jahren ein facettenreiches Duo entwickelt. Hinter Moglii steckt der hoch angesehene Kölner Produzent Simon Ebener-Holschner. Er fasziniert mit pulsierenden Beats und überrascht mit einem sehr oft naturverbundenem Sound und erinnert dabei unter anderem an Bonobo. Auch hinter Novaa steckt ein fabelhaftes Musiktalent, nicht umsonst wurde sie 2018 als Newcomerin des Jahres vom New Music Award ausgezeichnet. Moglii und Novaa haben also ihre beiden stark ausgeprägten Songwriter-Künste genutzt, um mit “Lone Wolf” eine vor sich hertreibende Elektropop-Hymne zu schaffen.

Song 6: Shura – Religion (u can lay your hands on me)

Die Britin Alexandra Lilah Denton, besser bekannt als Shura, zog es letztes Jahr nach Brookyln, da sie es satt war eine Fernbeziehung dorthin zu führen. Die Liebe zu ihrer Freundin ist eines der Hauptthemen ihres zweiten Studioalbums. Ikonisch transportiert wird ihre Botschaft von freier Liebe im Song “Religion”.

Song 7: Temples – Hot Motion

Die Temples leben den Sound der 1960er bis heute. Das beweist auch die erste Single aus ihrem dritten Studioalbum “Hot Motion”. Der Titeltrack des neuen Albums der Briten reiht sich einwandfrei in das Psychedelica-Repertoire um Songs wie “Mesmerise” oder “Certainty” ein.

Song 8: Spoon – No Bullets Spent

Es gab Bands, die weniger als Spoon vorweisen konnten und sich schon zu einem Best-Of hinreisen ließen. Wer wie Spoon ein Vierteljahrhundert Bandgeschichte hinter sich hat, darf aber ruhig ein Best-Of veröffentlichen. Vor allem da es nicht nur eine reine Rückschau sein soll, so liefern die Texaner mit “No Bullets Spent” ihren ersten Song seit ihrem Erfolgsalbum “Hot Thoughts“. Der Song soll die Grundlage liefern, wohin sich der Sound von Spoon noch entwickeln könnte.

Song 9: Biffy Clyro – The Modern Leper

Zum zehnjährigen Jubiläum von Frightended Rabbits Meilenstein “The Midnight Organ Fight” hat sich die schottische Indierock-Band etwas Besonderes einfallen lassen. Zahlreiche Freunde der Band, covern auf dem Tributealbum ihre Songs. Hinter dem Projekt stand der mittlerweile verstorbene Sänger der Band Scott Hutchinson. Teile der Einnahmen gehen an die von seiner Familie gegründete Organisation, Tiny-Changes. Auf dem Album zu hören sein werden unter anderem Julien Baker, Ben Gibbard von Death Cab for Cutie und Aaron Dessner, Gitarrist von The National. Auch Biffy Clyro haben ein starkes Cover von “The Modern Leper” beigesteuert.

Song 10: Florence + The Machine – Rabbit Heart (Raise it Up)

Zum Abschluss wird noch ein alter Song gefeiert. Denn vor zehn Jahren veröffentlichte Florence Welch ihr bis heute 4 Millionen mal verkauftes Debütalbum Lungs. Damals als sie noch MGMT bei der Europatournee als Support begleitete, konnte man noch nicht ahnen wohin ihr musikalisches Talent sie führt. Nun ist sie ein Weltstar, der die großen Hallen füllt.

Die Playlist wird jede Woche erweitert! Damit ihr keinen Song der Woche verpasst, könnt ihr der hier verlinkten Spotify-Playlist folgen.

Daniel Guggeis

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