Robodonien, 10. Kölner Roboter-Kunst-Festival, 14.-16.09.2018

Einmal im Jahr kommen die Roboter nach Köln. Dann wird das Odonien – Freistaat für Kunst und Kultur – zu Robodonien. Das bedeutet: verschiedenste Installationen, kinetische Kunstwerke und Performances aus Robotik, Mechanik, Kunst und Krach, dazu Livemusik, Workshops und interaktive Einblicke in die Roboter-Kunst. Vom 14. bis zum 16. September ist es wieder soweit.

In diesem Jahr feiert das Festival, das internationale Künstler anzieht, sein 10-jähriges Jubiläum. Highlights dieses Jahr sind unter anderem der britische Künstler Giles Walker mit seinen “Pole-Dancing Robots” oder Paka Johnson mit seinem Pferd aus Stahl. Eddie Egal, der selbsternannte Pyromantiker vom „Büro für brenzlige Angelegenheiten“ sorgt für Erhellendes – das Robodonien bei Nacht erkunden lohnt sich in jedem Fall. Wie auch schon in der Vergangenheit, wird es 2018 wieder eine Kooperation mit dem Lehrstuhl für individualisierte Bauproduktion (IP) der RWTH Aachen geben. Dessen Stahlbau-Team wird zusammen mit einem seiner Industrieroboter eine Stahlkonstruktion plasmaschneiden, schweißen und montieren. Allerdings ist es bei der Fülle der Künstler schwer, besondere Highlights zu definieren, das sollte möglichst jeder Besucher für sich selbst tun.

©Erik Rosenberg

Auf dem Robodonien-Festival dürfen im Übrigen viele Dinge einmal etwas anders betrachtet werden. Die Verpflegung können sich Besucher bei den Frietcowboys selbst schießen, indem sie eine Kartoffel mit einer Luft-Kartoffel-Knarre durch ein Gitter aus Klaviersaiten feuern. Auch bei der Livemusik gibt es häufig Unterstützung durch die Maschinen, die Roboter.

 

Workshops für Groß und Klein

Das Festival geht über drei Tage und öffnet seine Tore freitags um 17 Uhr, samstags um 14 Uhr und sonntags um 13 Uhr. Der Sonntag ist erklärter Familientag, aber auch an den anderen Tagen werden die kleineren Roboter-Fans sicher ihren Spaß haben. So gibt es Samstag und Sonntag jeweils einen Kinderworkshop, bei dem sich Kinder als Künstler versuchen dürfen und die selbst gefertigten Skulpturen auch mit nach Hause nehmen können.

©Axel Schulten

Ein weiterer Workshop lädt alle interessierten Besucher am Freitag und Samstag zum Trommeln ein. Bis zu 50 Leute können dabei gemeinsam zu Beats von N.U. Unruh von Einstürzende Neubauten trommeln. Vorkenntnisse sind für die interaktive Trommel-Performance auf der großen, von N.U. Unruh gebauten Trommelinstallation nicht notwendig.

Getanzt werden kann am zweiten Festival-Tag, dem Samstag, ab 23:00 Uhr bei der Robodanceparty mit Unterstützung von Atlantik Live (Sisyphon / Feines Tier) und Pauli Pocket (Kater Blau / Quality Time).

Alle Infos zum Programm, zu Preisen (Festival und Party) und den Öffnungszeiten sowie Vorverkauf sind auf der Homepage des Robodoniens zu finden.

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Foto: Pressefreigabe / Kolja Kugler

Stefanie Zerres

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