Desasterkids – Superhuman

Die Jungs von Desasterkids versorgen uns durch ihren neuen Longplayer, der am 03.08. veröffentlicht wurde, mit neuem Material aus dem Bereich Metalcore. Superhuman ist das zweite Album der Berliner Band, die erst 2013 das Licht der Welt erblickte.

Wie so oft ist auch hier die zweite Platte ein Resultat aus einem Entwicklungsprozess, in dem Neues ausprobiert werden will und sich selbst zu verbessern versucht wird. Depressionen, Ablehnung, gesellschaftliche Zwänge und die Gefahr von Drogen werden auf Superhuman thematisiert. Hinzu kommt auch ein persönliches Thema – die Homosexualität von Sänger Andi. Damit wollen sie auch Vorbild sein und eine starke Message in ihre Lyrics packen. Dass sie mutig voran gehen können, kein Blatt vor den Mund nehmen und sich nicht in eine Schublade pressen lassen, zeigen sie sowohl optisch als auch inhaltlich.

Kritisiert wird mit der Platte der ständig gesellschaftliche Optimierungswahn und die daraus resultierende Selbstzerstörung des Einzelnen. Die Songs klingen phasenweise düster und nachdenklich, besitzen eine ordentliche Ladung an Härte und lassen dann mit ruhigeren Takten wieder Luft zum Durchatmen. Desasterkids verbinden klassische Hardcore-Einlagen gekonnt mit dazu passenden massiven Breakdowns und ruhigen Melodieführungen.

Der Stil der Band zieht sich durch das komplette Album und macht somit jeden Song zu einem Ohrwurm. Bereits mit dem Opener “Break me” wird klar die Richtung vorgegeben. Die Songs “Bulletproof”, “Oxygen” und “Dark Days” schreien besonders nach der Repeat-Taste. Eine Verschnaufpause gibt es bei “Dead on the inside”, wobei auch dieser Song die Power der Platte keineswegs infrage stellt.

Live zu erleben gibt es die Jungs dieses Jahr noch einige Male. Ab Ende August startet die gleichnamige Tour zum Album.

DESASTERKIDS – LIVE 2018

07.08.18 Münster, Sputnikcafé (Support für Northlane)
11.08.18 Herzogenrath, Rodarock

Superhuman Tour 2018

31.08.18 Kaiserslautern, Kammgarn
01.09.18 Markneukirchen, ReeveLand Music Festival
06.09.18 Dresden, GrooveStation
07.09.18 Leipzig, Naumanns
08.09.18 Koblenz, Circus Maximus
09.09.18 Osnabrück, Bastad Club
13.09.18 Stuttgart, JuHa West
14.09.18 München, Backstage
15.09.18 Köln, Tsunami Club
16.09.18 Hamburg, MarX
26.09.18 Hannover, LUX
27.09.18 Wiesbaden, Schlachthof
29.09.18 Berlin, Musik & Frieden

Fotos: Pressefreigabe

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Julia Kimmerle

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Julia Kimmerle

Musikliebhaberin. Bevorzugt alles mit und um Rock.

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