Auf Tour: Amanda Palmer

Diesen November kommt Amanda Palmer, oder Amanda Fucking Palmer (AFP) wie sie sich auch gerne nennt, nach Deutschland. Die Städte Berlin und Köln wird die wandelbare amerikanische Künstlerin mit den filigran geschwungenen Augenbrauen aufsuchen und mit zwei Soloauftritten beglücken. „Stripped down. Just me and a piano. Back to basics.” – so heißt es in der Tourankündigung auf ihrer Homepage.

Doch wer sie kennt weiß, dass „just me“ nicht dem deutschen „nur“ entspricht, sondern wesentlich mehr. Amanda Palmer ist Musikerin, Poetin, Autorin, Aktivistin und vereint vieles in einer Person oder einem Projekt. Ihre Wege sind nicht immer einfach, insbesondere im Kampf für künstlerische Freiheit, was auch in ihrer Autobiografie „The Art Of Asking: How I Learned to Stop Worrying and Let People Help“ offen beschrieben wird. Musikalisch bildet sie einen Teil der Dresden Dolls oder von Evelyn Evelyn. Doch auch solo präsentiert sie wie auf ihrem Debutalbum Who killed Amanda Palmer ihre eigenen Werke oder interpretiert Songs anderer, z. B. auf der EP Amanda Palmer Performs the Popular Hits of Radiohead on Her Magical Ukulele. Zu ihren jüngeren musikalischen Projekten gehören auch ein gemeinsames Album und Auftritte mit ihrem 72-jähirgen Vater Jack Palmer, der Gitarre spielt und singt. Zusammen covern sie ausgewählte Balladen.

Nach Berlin und Köln kommt sie alleine und auf die Abende mit Amanda Palmer darf man in jedem Fall gespannt sein.

Tourdaten:

01.11.2016 Berlin – Huxleys (verlegt aus dem Postbahnhof)
03.11.2016 Köln – Kantine

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Foto: Kyle Cassidy

Stefanie Zerres

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