Frightened Rabbit – Painting Of A Panic Attack

Auf ihrem mittlerweile fünften Album klingen Frightened Rabbit so professionell wie noch nie. Das liegt wohl zu einem Großteil daran, dass Painting Of A Panic Attack von The National Mitglied Aaron Dessner produziert wurde – doch auch abseits von der Produktion wurde mit diesem Album viel richtig gemacht. Die Texte von Frontmann Scott Hutchison sind gewohnt düster, doch wirken etwas erwachsener und poetischer, genauso wie die musikalische Untermalung mehr in Einklang kommt. Beides in Kombination klingt in der Tat ab und zu wie The National; auf „I Wish I Was Sober“ erinnert sogar Hutchisons Gesang an den von Matt Berninger. Das soll aber nicht heißen, dass das stören würde, vermutlich fällt es dem Hörer auch erst auf, wenn er darauf achtet.

Frightened Rabbit schaffen es auf ihrem neuen Werk, ihren Liedern einen tiefer gehenden und berührenden Charakter zu verleihen, wie zum Beispiel auf der Leadsingle „Get Out“, dem bereits genannten „I Wish I Was Sober“ oder „Still Want To Be Here“ in dem Hutchison seine problematische Beziehung zu seinem neuen Wohnort Los Angeles beschreibt, in das der gebürtige Schotte gezogen ist um mit seiner Freundin zusammen leben zu können und mit dem er nur schwer zurecht kommt. Diese Dinge machen Painting auch zu einem persönlichen, bodenständigen Werk.

Insgesamt ist Painting Of A Panic Attack vielleicht das bisher beste Album, doch zumindest ist es ein sehr starkes, und zeigt eine deutliche, positive Entwicklung des Quintetts aus Selkirk.

 

 

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Alexander Mann

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Alexander Mann

Alexander, 21, Student. Indie, -pop, -rock, -tronic, -folk usw. Außerdem gerne vieles weiteres von Hip-Hop bis Metal.