Flash Forward – Revolt

Revolt ist das vierte Album der Alternative-Jungs aus dem Ruhrgebiet. Hierauf schütteln sie die Kritiken und Vorschriften der letzten sieben Jahre von sich und zeigen, dass sie nun erwachsener, eigenständiger und tiefgründiger sind.

Flash Forward revoltieren sich mit Revolt frei – frei von den Vorschriften und Kritiken ihres Managements, aber auch frei von sozialen Zwängen. Nachdem die letzte Platte der Jungs aus Wesel für sie selbst nicht ganz zufrieden stellend war, war es für die Band vor einigen Monaten an der Zeit in sich zu gehen und sich einen Moment Zeit zum Innehalten zu nehmen.

Gemeinsam mit dem neuen Label Uncle M Music haben sie dann ihre Weichen neu gestellt und sich ganz auf sich selbst und die Musik konzentriert. Das Ergebnis hieraus lautet Revolt. Auf diesem singen sich Stefan (Gitarre und Gesang), Tino (Schlagzeug) und Jakob (Bass) ihre Frustration vom Leib, zeigen aber auch auf, dass sie und ihre Hörer sich nicht von Vorgesetzten oder der Erwartungshaltung der Gesellschaft beherrschen lassen sollen.

„Deadline“ beschreibt die Auslastung bzw. Überlastung des Einzelnen in der heutigen Zeit. Während die To Do-Liste immer länger wird, kündigt sich das Burnout an. Aber auch in „Chains“ möchten sie sich von „ihren Ketten lösen“ und „Paralyzed“ beschreibt ebenfalls die „paralysierenden“ vergangenen Jahre.

In ihren mitreißenden energiegeladenen Songs sprechen sie zudem den Wunsch nach gesellschaftlichem Wandel mit mehr Solidarität und weniger Egoismus an. Überspitzt kritisieren sie ebenso das ständige Streben nach Selbstoptimierung.

Für „Perfectionist“ haben sie sich Nico von To the Rats and Wolves mit ins Boot geholt. Und auch bei „Payback“ findet sich musikalische Unterstützung von 8kids wieder, welche für die einzigen deutschen Zeilen auf der Platte sorgen. Während fast alle Titel vollgepackt mit einer unerschöpflichen Energie und schnellen catchy Gitarrenriffs sind, bietet „Lion“ den einzigen verhältnismäßig ruhigen Song.

Musikalisch findet sich das Album im Alternative-, Indie- und Punkrock-Bereich wieder und stellt das bisher abwechslungsreichste Werk der Band inklusive Ohrwurmpotential dar. Die Leichtigkeit von Simple Plan, vereint mit den Postcore-Einflüssen von Bring me the Horizon und den Punksounds von Billy Talent liefern hierbei die perfekte Zutatenliste für einen gelungenen Musikgenuss.

Ihre Live-Qualitäten haben sie bereits auf Veranstaltungen wie dem Green Juice Festival und als Vorband von You Me at Six unter Beweis gestellt. Im Januar 2018 stellen sie ihren neuen Longplayer, welcher am 24.11.2017 veröffentlicht wird, auf ihrer eigenen Klubtour vor. An folgenden Terminen gibt es die Möglichkeit Flash Forward live zu sehen:

 

FLASH FORWARD REVOLT TOUR 2018

12.01. DE – Oberhausen – Druckluft
13.01. DE – Karlsruhe – Substagecafé
14.01. DE – Trier – Exzellenzhaus
16.01. DE – Stuttgart – Keller Klub
17.01. DE – München – Backstage Club
19.01. DE – Leipzig – Pool Garden
20.01. DE – Braunschweig – B58
21.01. DE – Berlin – Cassiopeia
22.01. DE – Hamburg – Marx
24.01. DE – Wiesbaden – Schlachthof
25.01. DE – Münster – Sputnik Café
26.01. DE – Köln – Tsunami Club
27.01. DE – Kaiserslautern – Kammgarn – Cotton Club

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Fotos: Pressefreigabe

Julia Kimmerle

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