Mew – Visuals

Kaum zwei Jahre nach ihrem letzten Album legen Mew nach, und knüpfen mit Visuals direkt an den Stil des Vorgängers an

Mew sind schon lange dabei – 22 Jahre, um genau zu sein. Mit sechs Alben und Mitgliedern, die schon über 40 Jahre alt sind hat eine Band schon einiges erreicht, und daraus resultierend ist bei vielen dieser Bands so langsam die Luft raus. Nicht so bei Mew: nur zwei Jahre nach ihrem letzten Album haben sie vor Kurzem ihr siebtes veröffentlicht, so schnell wie noch nie zuvor in ihrer Geschichte.

Die kurze Zeit zwischen den beiden Alben +/- und Visuals erklärt Sänger Jonas Bjerre damit, dass die Band im Laufe der Tour zu +/- einen kreativen Höhepunkt und eine neue Energie in ihrem Songwriting fand, was nach der Tour im Studio beibehalten und eingefangen wurde. Beim Hören des neuen Albums wird Bjerres Statement bewiesen, denn Visuals steht seinen Vorgängern in nichts nach – ganz im Gegenteil, hier und da sind wieder interessante Neuerungen zu finden, auch wenn Mew damit ruhig sogar noch offener umgehen könnten. „Candy Pieces All Smeared Out“ kommt beispielsweise mit einem schweren Riff daher, welches im Kontrast zu der sonst poppig-leichten Art der Band steht. „Ay Ay Ay“ begeistert durch eine hohe Gitarrenmelodie, die mit einer tiefen Bassline gepaart wird, um im Refrain zu einem klassischen Mew Song aufzugehen. Die neuen Elemente machen sich so gut, dass sich der Zuhörer davon schnell mehr wünscht.

Nichtsdestotrotz gesellt sich Visuals mit Liedern wie „85 Videos“, „In a Better Place“ und „Ay Ay Ay“ passend zu seinen Vorgängern. Es wird gekonnt demonstriert, dass Mew noch einiges drauf haben, und ihren kreativen Höhepunkt vielleicht erst noch erreichen werden.

Diesen Monat noch kommen die drei Dänen auf Tour, um uns in Köln, Hamburg und beim Immergut Festival ihr neues Album, und natürlich ihre restlichen sechs, live zu präsentieren. In über 20 Jahren Bandgeschichte haben sie einiges gelernt und wissen, wie ihre Musik auf der Bühne am besten rüberkommt. Die Termine findet ihr unten.

 

Tour:

25.05.2017 – Köln, Luxor
26.05.2017 – Hamburg, Knust
26.-27.05.2017 – Neustrelitz, Immergut Festival

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Alexander Mann

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Alexander Mann

Alexander, 21, Student. Indie, -pop, -rock, -tronic, -folk usw. Außerdem gerne vieles weiteres von Hip-Hop bis Metal.

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