Festival voraus: Rock am Ring 2017

Deutschlands größtes Festival kehrt zu seinen Wurzeln zurück und verspricht dort wieder ein Spektakel zu werden, das niemand verpassen möchte!

02. – 04. Juni 2017

Rock am Ring. Jedem deutschen Festivalfan ist der Name ein Begriff, jeder hat zumindest einmal davon gehört und weiß, wie legendär das bekannteste Open-Air Deutschlands ist. Dieses Jahr wird das Festival zum 31. Mal stattfinden und dabei wieder an seinen ursprünglichen Veranstaltungsort, den Nürburgring, zurückkehren. In den Jahren 2015 und 2016 war der Schauplatz der Flugplatz in Mendig, doch aus finanziellen Gründen haben die Veranstalter sich dazu entschieden, wieder an den Ring zurückzukehren. Trotz der Vorzüge des Flugplatzes Mendig kommt dies für etliche Fans einem Revival gleich, da für sie Standort und Festival untrennbar verbunden sind und der Nürburgring vor allem durch seinen nostalgischen Charme überzeugt.

Das Headlinertrio passt entsprechend gut zum „Comeback am Ring“, da mit den Toten Hosen eine Band verpflichtet wurde, die immer gerne gesehen ist und schon lange als eine Art Pate des Festivals angesehen wird. Außerdem dabei sind die Industrial-Legenden Rammstein und die Alternative-Metal Genies System of a Down. Doch von gitarrenlastigen Headlinern sollte sich niemand täuschen lassen: insgesamt ist das Programm sehr durchmischt und bietet von Rock über Elektro bis zu Hip-Hop sowohl alles was momentan angesagt ist, dazu kommen die besten Klassiker.

Atmosphäre

Es gibt wohl kaum ein anderes Festival, auf dem das Campen einen so wichtigen Platz des Erlebnisses einnimmt und so exzessiv zelebriert wird wie bei Rock am Ring. Die Konzerte beginnen zwar erst am Freitag, doch bereits ab Mittwoch können Fans mit einem Frühanreiseticket ihr Zelt aufschlagen. Ab diesem Moment herrscht Ausnahmezustand und es wird Tag und Nacht gefeiert. Das gilt nicht nur für die ersten Tage, nein, auch nach den Konzerten am Wochenende schallt Musik über die Plätze und die Leute sind bis in die Morgenstunden wach. Genau so eben, wie jeder sich ein großes Musikfestival vorstellt.

Betritt man das Festivalgelände, können allerlei Dinge entdeckt werden, und auch hier zeigt sich, dass es hier nicht bloß um die Musik geht. Ob es nun ein Shishabereich ist, die unzähligen verschiedenen Imbiss- und Getränkestände, Infopoints von verschiedenen Sponsoren oder Wohltätigkeitsorganisationen, Langeweile kommt nicht auf. Und dann sind da ja noch die drei Bühnen mit einem Programm, das es jedes Jahr unzähligen Musikfans schwer macht, sich für eine zu entscheiden.

Es steht jetzt außerdem fest, dass es zumindest eine Neuerung gegenüber des klassischen Bühnenkonzepts am Nürburgring geben wird. Bisher spielten die Acts dort entweder auf der Center-, der Alterna-, oder der Clubstage, welche unterschiedliche Größen hatten und deren tägliches Programm zumindest lose vom Genre verbunden wurde. In Mendig hingegen wurden zwei etwa gleich große Open-Air Bühnen durch zwei kleinere Zeltbühnen ergänzt – vier Bühnen also. Diese vierte Bühne, das Club Tent, wird es auch 2017 geben, und erneut von Mukke Berlin präsentiert werden.

Line-Up

Ein Faktor, der Rock am Ring so beliebt macht, ist, dass es für jede Sorte Musikfan etwas Gutes bereithält. Besonders kommen hier natürlich Rocker und Metaler auf ihre Kosten, doch auch Pop- und sogar Rapfans finden das Programm immer besser. Ganze 30 Acts aus verschiedensten Genres sind für die kommende Ausgabe bereits bestätigt, welche ihr hier in der Übersicht sehen könnt:

Die Toten Hosen | Rammstein | System of a Down | Prophets of Rage | Broilers | Beatsteaks | Macklemore & Ryan Lewis | Marteria | Kraftklub | Beginner | Bastille | Five Finger Death Punch | AnnenMayKantereit | Alter Bridge | Wirtz | Liam Gallagher | Rag’n’Bone Man | Sum 41 | 187 Straßenbande | Bonez MC & RAF Camora | In Flames| Airbourne | Genetikk | Donots | Simple Plan | Jake Bugg | Rival Sons | Feine Sahne Fischfilet | Crystal Fighters | Dat Adam | Machine Gun Kelly | Gojira | Henning Wehland | Peirce the Veil | Clutch | Skindred | Nimo | The Living End | Bonaparte | Sleeping With Sirens | Beartooth | Schmutzki | Slaves | Suicide Silence | Motionless In White  | Egotronic | Schnipo Schranke | Frank Carter & The Rattlesnakes | Lower Than Atlantis | Chefboss | Basement | Nothing More | Code Orange | Red Sun Rising | Welshly Arms | Razz | Okta Logue | Pertubator | Kaiser Franz Josef | As Lions | Greywind | Shvpes | Me And That Man | Dead!

Club Tent: Mukke Berlin:  Claptone | Dirty Doering | Gunjah | Jan Blomqvist | Kollektiv Ost | Magit Cacoon | Marcus Meinhardt | Niconé | Pilocka Krach | Rodriguez Jr. | Sascha Braemer

(Stand 22.02.2017)

Datum & Anreise

Wie immer fällt das Datum auf das erste Juniwochenende und dieses Jahr entsprechend auf den 02.-04.06. Für Frühanreisende sind die Campingplätze ab dem 31.05. geöffnet, alle anderen können allerdings auch schon ab dem folgenden Morgen ihre Zelte aufschlagen. Die Abreise sollte dann bis Montag den 05.06. um 12 Uhr erfolgen.

Die ideale Anreiseroute variiert mit dem Campingplatz eurer Wahl, weshalb ihr weitere Informationen hierzu am besten der Homepage des Festivals entnehmt.

Tickets

Wie üblich gibt es vorerst bloß Festivaltickets für alle drei Tage zu kaufen, für den aktuellen Preis von 195€, in dem 10€ Müllpfand bereits eingerechnet sind, genauso wie alle Kosten für das General Camping und Parken. Tagestickets werden aktuell nicht angeboten.

Die unterschiedlichen Klassen der Tickets unterscheiden sich durch die Campingflächen: da gibt es das General und das sogenannte Rock’n’Roll Camping, welches sich direkt am Festivalgelände befindet und einige Vorteile, wie etwa Zugang zu Strom, bietet. Festivaltickets mit inbegriffenem Rock’n’Roll Camping kosten aktuell 245€. Tickets für die Caravanplätze kosten jeweils 65€ (für den Platz North) bzw. 85€ (Platz West) und müssen zusätzlich zu einem Festivalticket erworben werden. Zu all dem kann außerdem zusätzlich das Frühanreiseticket gekauft werden, welches den Zugang zum Camping am Mittwoch ermöglicht und 20€ kostet.

Selbstverständlich werden wir diesen Artikel laufend updaten, um euch immer möglichst aktuelle Angaben zu Line-Up, Tickets und News bieten zu können. Wir sehen uns im Sommer!

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Fotos: Pressefreigabe

Alexander Mann

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Alexander Mann

Alexander, 21, Student. Indie, -pop, -rock, -tronic, -folk usw. Außerdem gerne vieles weiteres von Hip-Hop bis Metal.

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