Ahoimag präsentiert: Wild Child auf Tour

Es gibt Musik, die an warmen Sommerabenden beim Grillen nicht fehlen darf und es gibt Musik, zu der man sich im Winter am liebsten gemütlich unter die Decke kuschelt oder die frostgeplagten Füße an der Heizung wärmt. Zusätzlich dazu gibt es jedoch auch Künstler, die unabhängig von der Jahreszeit beim Hörer Anklang finden und sich somit durch ihre Zeitlosigkeit auszeichnen.

Dazu braucht es nicht einmal viel, eine solide Stimme, ein beliebiges Saiteninstrument, ein paar Drums. So oder so ähnlich könnte die musikalische Basis der Band Wild Child beschrieben werden. Mit ihrer Mischung aus Folk und Indie Pop kreieren Kelsey Wilson und Alexander Beggins ein harmonisches Grundgerüst, das häufig einen Kontrast zu den Songtexten darstellt, die eher düster und böse daherkommen. Oder um es nochmal kompakter auszudrücken: „Sour truths that sound so sweet“.

Doch trotz oder vielleicht auch gerade wegen der konträren Songstrukturen begeistern Wild Child nicht nur an einsamen Abenden daheim, sondern auch auf der Bühne bei angenehmer Gesellschaft. Hierzulande haben eingefleischte Fans und aufgeschlossene Musikliebhaber an folgenden Terminen die Chance, sich selbst ein Bild zu verschaffen:

14.03.17 – Köln – Blue Shell
18.03.17 – Berlin – Auster Club

Auf der Bühne zeigt sich das talentierte Duo aus Austin zusammen mit einer fünfköpfigen Band, die für die nötige Fülle sorgt und der Musik nochmal das gewisse Etwas verleiht.
Mit im Gepäck haben die Musiker auch ihr 2015 veröffentlichtes Album Fools, welches das dritte in der Geschichte der Band ist und vor Emotionalität nur so strotzt. Die Gründe dafür sind vielfältig, zu großen Teilen ist jedoch das Songwriting verantwortlich. Denn Wild Child nutzen ihre Musik als Ausdrucksplattform und erzählen Geschichten, die in den meisten Fällen auf persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen basieren oder ebenjene aufgreifen und zum Thema machen. Das Resultat ist sehr persönlich und intim, baut so aber auch einige Sympathien auf Seiten des Hörers auf.
Wir können euch auf jeden Fall nur wärmstens ans Herz legen, diese einzigartige Band mal in die tägliche Musikrotation aufzunehmen und die Liveshows im Blick zu behalten.

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Lars Junker

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Lars Junker

Gründer des Ahoimag. Ganz viel Indie-Kram, gerne auch mal leise, selten auch mal laut. Vinyl-verliebt, Star Wars Fan minimal süchtig nach Kaffee.

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