Kid Simius – Jirafa Waves

Kid Simius macht zwar elektronische Musik, doch die ist weit entfernt vom doch so weit verbreiteten elektronischen Einheitsbrei. Das sind nicht nur einfach schnieke Beats und ein paar Synthesizer-Melodien – was der Spanier macht, geht manchmal schon eher in Richtung experimenteller Elektro.

Wirklich bekannt geworden ist der aus Andalusien stammende José wohl durch seine Freundschaft mit Marten Laciny alias Marteria alias Marsimoto. Denn jeder, der im Laufe des letzten Sommers mal eine Show von Marteria bzw. von Marsimoto besucht hat, ist höchstwahrscheinlich auch während der „letzten 20 Sekunden“ von Kid Simius vollständig eskaliert.

Auch wenn der Spanier vielen nur über Marteria bekannt ist – letztendlich sind es vor allem seine eigenen Songs, die ihn ausmachen. Und was Kid Simius extrem gut beherrscht, ist die Performance auf der Bühne. Da wird auch mal schnell zur E-Gitarre gegriffen oder auch mal improviesiert – hauptsache, es macht Laune!

(Schon älter, aber genial!)

Und auch mit seiner neuen EP Jirafa Waves bleibt Kid Simius seinem Stil treu. Sein musikalisches Talent, seine Liebe zur Heimatstadt Granada und die Experimentierfreudigkeit – all das findet sich auch auf dem neusten Werk des Spaniers wieder. Die Melodien gehen ins Ohr – die Beats sind tanzbar. Auch seiner Heimatstadt Granada widmet José einen Song: „The Colour of Granada“.

Unterm Strich liefert der junge Spanier mit Jirafa Waves eine brauchbare EP ab, die nahtlos an seine bisherigen Veröffentlichungen anschließt.

Doch die wahren Stärken von Kid Simius liegen auf der Bühne. Den verrückten Halunken muss man eigentlich mal live erlebt haben.
Unser Tipp dafür: Zieht besser flache Schuhe an.

Live:

17.03.16 – Berlin – Prince Charles
19.03.16 – Dresden – Groove Station
26.03.16 – Heilbronn – Mobilat
27.03.16 – Freiburg – Schmitz Katze
02.04.16 – Stuttgart – f&k
22.04.16 – Leipzig – Distillery
28.04.16 – Köln – Yuca
29.04.16 – Hamburg – Uebel & Gefährlich

Facebook: https://www.facebook.com/kidsimius

 

Lars Junker

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Lars Junker

Gründer des Ahoimag. Ganz viel Indie-Kram, gerne auch mal leise, selten auch mal laut. Vinyl-verliebt, Star Wars Fan minimal süchtig nach Kaffee.

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