Rüfüs – Bloom

Mit Atlas veröffentlichten Rufus 2013 ein Album, mit dem sie ohne Problem Platz 1 der australischen Charts eroberten und kassierten dementsprechend Platin. Mit Bloom kommt drei Jahre später nun der Nachfolger von Atlas, mit dem die Band den Sprung über den großen Teich in Richtung Europa und Amerika schaffen will.

Musikalisch bewegt sich das Album irgendwo im elektronischen Bereich, Einflüsse aus Indie und Pop sind deutlich zu hören. Gemeinsam haben alle Songs ihre Tanzbarkeit, dennoch ist das Album vielseitiger als erwartet. Mit „Innerdream“ kommt auf Bloom ein Longplayer mit einer Dauer von mehr als 9 Minuten daher, der schon fast etwas in Richtung House abdriftet. Doch es finden sich auch Kontraststücke auf dem Album, „Hypnotised“ ist beispielsweise sehr gesangsbasiert.

Doch irgendwie erinnert Rüfüs auch an die Erfolgsgeschichte eines anderen Künstlers, der den Sprung über den großen Teich geschafft hat. Richtig geraten, die Band zeigt einige Parallelen zum mittlerweile weltbekannten Flume. Doch das schmälert Bloom nur geringfügig bis gar nicht. Das Trio aus Sydney zieht sein Ding ziemlich souverän durch. Und wie ja jedem bekannt sein sollte: Man muss das Rad nicht neu erfinden, man muss nur wissen, wie man es dreht.

Rüfüs möchten mit ihrem neuen Album viel erreichen, und der internationale Senkrechtstart ist den Jungs durchaus zuzutrauen. Doch lassen wir uns überraschen!

 

 

Auf Tour ist die Band auch in Deutschland in folgenden Städten zu sehen:

15.03.2015 Hamburg, Uebel & Gefährlich
16.03.2015 Berlin, Kantine Berghain
17.03.2016 Köln, Yuca

 

Facebook: https://www.facebook.com/rufussounds/?fref=ts

Lars Junker

About author

Lars Junker

Gründer hier. Indie-Kram, gerne auch mal leise, manchmal laut. Vinyl und Kaffee.

One Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.